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Gewichtsreduktion und Bewegung können das Krebsrisiko deutlich senken. Schon moderate Abnehmerfolge beugen krebserregende Entzündungen vor. Das ergab eine Studie deutscher und amerikanischer Forscher. Entzündungen fördern Krebs Experten schätzen, dass jeder vierte Krebsfall eine Folge von Übergewicht und Bewegungsmangel ist. Für Brust-, Darm- und Speiseröhrenkrebs ist ein Zusammenhang zwischen Übergewicht und Erkrankungsrisiko erwiesen. Menschen mit Übergewicht entwickeln häufig chronische Entzündungen in den Zellen des Fettgewebes – auch ohne dies zu merken. Diese Entzündungszellen senden Botenstoffe aus, die Krebs begünstigen. Eine Gewichtsabnahme senkt diese Entzündungswerte und damit das Krebsrisiko. Die Entzündungswerte lassen sich zwar auch mit Medikamenten reduzieren, diese verursachen aber oft unerwünschte Nebenwirkungen.    Methoden im Vergleich Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums überprüften in Kooperation mit amerikanischen Forschern, welche Abnehmmethode die Entzündungswerte am stärksten senkt. 439 übergewichtige Frauen nahmen an der Studie teil. Gruppe 1 hielt einen kalorienarmen Ernährungsplan ein, Gruppe 2 absolvierte ein Sportprogramm, Gruppe 3 kombinierte die Diät mit dem Sportprogramm und Gruppe 4 unterzog sich keinem von beiden. Nach einem Jahr ermittelten die Forscher das Gewicht sowie verschiedene Blut- und Entzündungswerte der Teilnehmerinnen. Schon kleine Abnehmerfolge wirken Im Durchschnitt senkten die Studienteilnehmerinnen ihr Gewicht um rund 10 Prozent. Je stärker die Frauen an Gewicht verloren, desto niedriger waren die krebsfördernden Entzündungswerte. Sport allein genügte jedoch nicht, um die Entzündungswerte zu senken. Nur die Teilnehmerinnen, die beim Trainieren Gewicht verloren, konnten ihr Krebsrisiko verringern. Die besten Ergebnisse erzielten die Sport-Diät-Gruppe sowie die Diät-Gruppe. Einigen Frauen dieser Gruppen gelang es ihre Entzündungswerte um die Hälfte zu senken. Solch ein Erfolg lässt sich sonst nur mit Medikamenten erreichen.

Redaktion: Apotheken.de
Bluthochdruck ist ein Risikofaktor für Schlaganfälle, in deren Folge sich oft eine vaskuläre Demenz entwickelt. Daher beugt eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks wichtig um Demenz vor. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) hin. Blutdruck regelmäßig kontrollieren Die so genannte vaskuläre Demenz ist nach Alzheimer die häufigste Demenzerkrankung. Im Gegensatz zur Alzheimer-Demenz liegen ihr keine Veränderungen im Gehirn, sondern kranke Gefäße zugrunde. Wenn sich die Gefäßwände verdicken oder wegen Ablagerungen Schaden nehmen, kommt es zu Durchblutungsstörungen im Gehirn und das Risiko für eine Demenz steigt. Fast eine Millionen Menschen sind derzeit in Deutschland an einer Demenz erkrankt – rund 20 Prozent von ihnen sind von einer vaskulären Demenz betroffen. „Um einer vaskulären Demenz vorzubeugen, ist es besonders wichtig, Bluthochdruck behandeln zu lassen und den Blutdruck konsequent zu kontrollieren“, erklärt der Nervenarzt Frank Bergmann. Vor allem Diabetiker haben ein erhöhtes Demenzrisiko. „Diabetiker sollten ihren Blutzuckerspiegel gut unter Kontrolle haben und darüber hinaus hohe Blutfettwerte vermeiden, um Schäden an den Gefäßen vorzubeugen“, sagt Bergmann. Mentale Fähigkeiten nehmen ab Wie schnell eine vaskuläre Demenz voranschreitet und wie ausgeprägt sie ist, hängt vom Umfang der Durchblutungsstörungen im Gehirn ab. Sind kleinere Blutgefäße betroffen, kommt es zu chronischem Sauerstoffmangel und zu einem allmählichen Absterben von Gehirnzellen. „Die vaskuläre Demenz ist eine langsam fortschreitende Erkrankung und beeinträchtigt viele mentale Fähigkeiten. Störungen des Gedächtnisses und Denkens sowie der Konzentrations- und Lernfähigkeit aber auch der Urteilskraft können auftreten“, berichtet der Nervenarzt. „Erkrankte haben oft Schwierigkeiten, die richtigen Worte zu finden, und oftmals ist ihre räumliche Orientierung beeinträchtigt. Auch psychische Veränderungen, wie Stimmungsschwankungen und eine Veränderung der Persönlichkeit gehen oft mit dem Erkrankungsbild einher“, sagt Bergmann. Frühe Diagnose beugt vor Bei ersten Anzeichen von gesteigerter Vergesslichkeit oder dem Eindruck, dass sich die persönliche Denkleistung massiv verschlechtert hat, sollten Betroffene einen Nervenarzt aufsuchen. „Durch die frühe Diagnose einer vaskulären Demenz, kann man das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen oder aufhalten“ meint Bergmann. Wichtig sei es, Gefäßveränderungen und Bluthochdruck zu behandeln.

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Körperkult und Stress wirken sich häufig auf das Essverhalten aus. Gerade junge Menschen sind gefährdet eine Essstörung zu entwickeln. Fast ein Drittel der Jugendlichen in Deutschland zwischen 13 und 16 Jahren ist mit der eigenen Figur unzufrieden. Das belegen Zahlen der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen. Von der Diät zur Krankheit Im Alter von gerade mal zwölf Jahren haben 18 Prozent der Mädchen und 5 Prozent der Jungen schon einmal eine Diät gemacht. Getrieben von dem starken Wunsch, dünn und damit schön zu sein, beginnt für einige mit einer vermeintlich harmlosen Diät der Weg in eine Essstörung. Das Essen bestimmt den Tagesablauf und das Verhalten. Zu den häufigsten Krankheitsformen zählen die Magersucht, die Ess-Brecht-Sucht und die psychogene Esssucht. Übergänge von einer Essstörung zur anderen kommen häufig vor. So können etwa Magersüchtige bulimisch werden oder umgekehrt. Essstörungen bleiben oft unbemerkt Ein großes Problem im Umgang mit Essstörungen: Häufig sind es heimliche Störungen. Wenn sie nicht gerade mit massiven Gewichtsveränderungen einhergehen, bleiben sie lange unbemerkt. Wenn allerdings folgende Auffälligkeiten hinzukommen, ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten: Unzufriedenheit mit der Figur und eventuelle Diätwünscheverstärkte Beschäftigung mit den Themen Essen und FigurRückzug aus Freundschaften und gemeinsamen Unternehmungenanhaltende Unruhe, Aggressivität, Konzentrationsschwäche, Unlustübersteigerte sportliche Aktivität

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Einer von sechs Krebsfällen geht auf eine Infektion zurück und wäre damit wahrscheinlich vermeidbar. Denn gegen die ursächlichen Infektionen gibt es wirksame Impfungen und Therapien. Zu diesem Schluss kamen französische Forscher nach einer aufwendigen Datenauswertung. Krebserregende Viren Die Internationale Agentur für Krebsforschung in Lyon (IARC) wertete sämtliche verfügbaren Daten aus dem Jahr 2008 über das Auftreten von Krebs aus. Informationen über 27 Krebsarten aus 184 Ländern standen zur Verfügung. Insgesamt gab es 2008 12,7 Millionen neue Krebserkrankungen weltweit. Die Forscher berechneten, wie viele Krebspatienten an Infektionen litten. Das Ergebnis spricht dafür, dass etwa 16 Prozent der Krebserkrankungen auf eine Infektion zurückgehen. Zu den Erregern, die krebserregende Infektionen verursachen, zählen vor allem Humane Papillomaviren (HPV), der Magenkeim Helicobacter pylori sowie Hepatitis B und C. Diese Erkenntnis sei erschreckend, da sich diesen vier Infektionen eigentlich gut begegnen lässt: Gegen Hepatitis B und HPV gibt es Impfungen, Helicobacter und Hepatitis C lassen sich gut behandeln. Infektionen bekämpfen Die Forscher räumen jedoch ein, dass die Anzahl an infektionsbedingten Krebserkrankungen von Land zu Land stark schwanke. In Australien und Neuseeland folgen nur etwa 3 Prozent der Krebserkrankungen auf Infektionen, in Europa durchschnittlich 7 Prozent, in Teilen Afrikas dagegen bis zu 33 Prozent. Es sei deshalb wichtig, gerade in Ländern mit hohen Infektionsraten, flächendeckende Impfungen anzustreben und die hygienischen Verhältnisse zu verbessern. Dies könne nicht nur die Anzahl an Infektionen reduzieren, sondern auch die Krebsraten in den betroffenen Gebieten erheblich senken.

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Der Mund wird trocken, die Hände schwitzen, das Herz rast und man wünscht sich, dass alles schon vorbei wäre – vielen Menschen ergeht es so vor einem Zahnarztbesuch. Das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) gibt Tipps, wie man diese Angst bekämpft. Zahnarzt-Angst weit verbreitet Dem DGK zufolge empfindet etwa jeder Zweite eine zumindest leichte emotionale Anspannung bei dem Gedanken an eine zahnmedizinische Behandlung. Zwölf Prozent der Erwachsenen haben sogar stark ausgeprägte Ängste. Diese extreme Zahnbehandlungsangst – auch Dental- oder Oralphobie genannt – kann man mit fachkundiger Hilfe besiegen.

Entscheidend ist der erste Schritt: Der Betroffene muss den Zahnarzt über seine Ängste informieren. Gut geschultes Praxispersonal bietet individuell angepasste Unterstützung an. Dem einen helfen entspannende Atemtechniken, autogenes Training oder beruhigende, meditative Musik, der andere profitiert von einer einfühlsamen Aufklärung, wieder andere sind dankbar für Pausen während der Behandlung. Für Kinder gibt es spielerische Methoden, die die Situation auflockern. Professionelle Hilfe suchen Wenn sich das unangenehme Kribbeln im Bauch und die allgemeine Furcht vor Bohrgeräuschen, typischen Praxisgerüchen und anderen Begleitumständen zu einer übergroßen Angst steigern, sollte der Betroffene sich professionell helfen lassen. Viele Landeszahnärztekammern veröffentlichen Listen von auf diesem Gebiet ausgebildeten Experten. Daneben gibt es einige Möglichkeiten, der Behandlungsangst während der Sitzung auf dem Zahnarztstuhl zu begegnen. Der Einsatz von Lachgas zur Beruhigung oder Hypnose zeigen gute Erfolge. Akupunktur hilft, Schmerzen zu verringern und einen möglichen Würgereiz auszuschalten. Regelmäßige Zahnarztbesuche beugen Ängsten vor Fachleute raten, den Ängsten mit regelmäßigen Zahnarztbesuchen vom Kleinkindalter an vorzubeugen. Bei den ersten Kontakten lernen Kinder die Praxis und den Zahnarzt kennen. Sie gewöhnen sich an die Routineuntersuchungen, mit der sich Zahnschäden und zahnmedizinische Eingriffe vermeiden lassen.

Eine Zahnbehandlungsphobie ist eine offiziell anerkannte psychische Krankheit. Daher tragen die Krankenkassen die Kosten einer ärztlichen Behandlung, wenn der Arzt oder Psychotherapeut von der Krankenkasse zugelassen ist. Eine Phobie muss aber ein Fachmann diagnostizieren. Denn das bloße flaue Gefühl im Magen vor einem Arzttermin ist nicht gleich eine Phobie.



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07.05.2012: Appetit vs. Hunger
Bei der Lieblingsspeise siegt der Appetit: Nicht der Hunger, sondern der Genuss steuert das Essverhalten, wenn es schmeckt. Italienische Forscher entdeckten den Mechanismus dahinter.

Hungerhormon Ghrelin

Wenn jemand weiter isst, obwohl er längst satt ist, überisst er sich. Wissenschaftler der Universität von Neapel nennen dieses Phänomen „hedonistischen Hunger“. Dabei dominiert nicht der Hunger infolge von Energiebedarf, sondern die pure Lust am Essen. „Oft verspürt man nach einer sättigenden Mahlzeit den Wunsch, ein Stück Kuchen zum Nachtisch zu essen. Nicht Hunger, sondern die Lust auf den Geschmack ist dabei die Antriebskraft“, erklärt Studienleiter Palmiero Monteleone. Welche Körpervorgänge diesem Trieb zugrunde liegen, ist nicht vollständig geklärt, aber vermutlich spielt das Hormon 02y49|Ghrelin eine Rolle. Ghrelin stimuliert Hunger und Appetit im Gehirn.

Kein Sättigungsgefühl, wenn es schmeckt

Für die Studie servierten die italienischen Wissenschaftler acht Probanden im Alter von 21 Jahren ihr jeweiliges Lieblingsessen. Später bekamen die Teilnehmer eine weniger begehrte Mahlzeit vorgesetzt. Die Forscher nahmen ihnen vor, während und nach den Mahlzeiten Blut ab und prüften es auf den Gehalt von Ghrelin. Sie stellten fest, dass die Ghrelin-Konzentration im Blut beim Verzehr der Lieblingsspeise höher war als bei der anderen Mahlzeit.

„Gerade in einer Umgebung, wo es viele schmackhafte Leckereien gibt, löst der hedonistische Hunger Völlerei aus,“ meint Monteleone. Das Ergebnis ermöglicht laut den Wissenschaftlern ein besseres Verständnis, warum es zu Essstörungen und Fettleibigkeit kommt.



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Erdbeeren und Blaubeeren sind wahre Vitaminbomben. Doch können sie auch den geistigen Verfall im Alter aufhalten? Amerikanische Wissenschaftler behaupten, dass der häufige Verzehr von Beeren die Hirnleistung von älteren Frauen stärkt. Langzeitstudie: Gedächtnis und Ernährung Wissenschaftler vom Brigham and Women?s Hospital analysierten die Daten von über 121.000 Frauen im Alter von 30 bis 55 Jahren. Zu Beginn der Studie im Jahr 1976 beantworteten die Studienteilnehmerinnen in regelmäßigen Abständen Fragen zu ihren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Ab 1980 gaben sie zusätzlich an, wie häufig sie bestimmte Nahrungsmittel aßen. Zwischen 1995 und 2001 überprüften die Wissenschaftler jeweils alle zwei Jahre die Gedächtnisleistung von über 16.000 Studienteilnehmerinnen, die über 70 Jahre alt waren. Geistig fit im Alter – dank Beeren? Die Forscher stellten fest: Frauen, die häufiger Erdbeeren und Heidelbeeren aßen, waren geistig fitter. Die Abnahme des Erinnerungsvermögens verschob sich im Durchschnitt um 2,5 Jahre. Dies ist dem hohen Gehalt an 02z75|sekundären Pflanzenstoffen in den Beeren zu verdanken, meinen die Wissenschaftler. „Bei denjenigen, die zwei oder mehr Portionen Erd- oder Heidelbeeren pro Woche zu sich nahmen, beobachteten wir bessere Gedächtnisleistungen als bei den anderen. Dieser Effekt ist mit einer einfachen Ernährungsveränderung leicht zu erreichen“, erklärt Studienleiterin Elizabeth Devore. Wie bei vielen Beobachtungsstudien bleibt der genaue Zusammenhang zwischen der Ernährung und der Gehirnleistung im Alter allerdings unklar. Mehr Erdbeeren und Blaubeeren auf den Speiseplan zu setzen, kann aber nicht schaden, denn ihre Inhaltstoffe wirken 02z38|antioxidativ und stärken die Körperabwehr.



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Eine starke, lang anhaltende Menstruation oder Blutungen außerhalb der Regel sind manchmal ein Zeichen für gutartige Tumoren der Gebärmutter – so genannte Myome. Darauf weist der Berufsverband der Frauenärzte hin (BVF). Gutartig, aber schmerzhaft Myome sind die häufigsten gutartigen Geschwülste in der Muskulatur der Gebärmutter. Sie enstehen meist zwischen dem 35. und 50. Lebensjahr. Rund 40% aller 35?Jährigen leiden unter solchen Tumoren. Weil Töchter von Myom?Patientinnen häufiger betroffen sind, vermuten Mediziner eine genetische Ursache.

Neben Blutungen leiden Myom?Patientinnen oft unter wehenartigen Schmerzen, weil die Gebärmutter mit Kontraktionen auf eine Geschwulst reagiert. Christan Albring, Präsident des BVF erklärt: „Seltener fallen die Tumoren durch Bauch? oder Rückenschmerzen oder einen verstärkten Harndrang auf. Diese Symptome treten dann auf, wenn ein Myom Druck auf andere Organe wie Blase, Niere oder Darm ausübt." Frauen vor den Wechseljahren betroffen Bisher ist nicht bekannt, warum Myome aus der Gebärmutter-Muskelschicht entstehen. Meist entwickelt sich ein Myom in der Nähe eines Blutgefäßes aus einer unreifen Muskelzelle, die schneller wächst als die umliegenden Zellen. Östrogene regen das Wachstum dieser Zelle an. „Darum bilden sich diese gutartigen Tumoren nur bei fruchtbaren Frauen, deren Eierstöcke Östrogene produzieren", fügt Albring hinzu. „Nach den Wechseljahren bilden sich bestehende Myome langsam zurück."

Frauen mit unnormalen Blutungen oder starken Regelschmerzen sollten die Beschwerden von einem Frauenarzt klären lassen. Neben Myomen, die sich nicht zu Krebs entwickeln, treten in seltenen Fällen auch bösartige Tumoren in der Gebärmutter auf, die schneller wachsen. Ärzte diagnostizieren Myome in der Regel mit Hilfe einer Tast? und einer Ultraschall?Untersuchung. Bringen die Verfahren keine Klarheit, sind weitere Untersuchungen nötig: Magnetresonanz?Tomografie, Röntgen bis hin zur Gebärmutter? und Bauchspiegelung.



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Ob als Lippenstift oder an der Kleidung: Die Farbe Rot ist sexy und hat Signalwirkung. Männer glauben zudem, dass rot gekleidete Frauen sexuelle Absichten haben, wie französische Forscher berichten. Sexy Rot, blasses Weiß Forscher der Universität der Süd-Bretagne zeigten 120 männlichen Studenten eine halbe Minute lang ein Foto derselben jungen Frau. 30 Studenten bekamen ein Foto zu Gesicht, auf dem die Frau ein rotes Shirt trug, jeweils weitere 30 Teilnehmer betrachteten eine Aufnahme der Frau in einem weißen, grünen oder blauen Shirt. Anschließend bewerteten die Studenten anhand einer Skala wie attraktiv die Frau auf sie wirkte. Ferner gaben die Teilnehmer an, ob sie sexuelle Absichten der Frau zu erkennen glauben. Das Ergebnis: Die junge Frau erreichte die höchsten Attraktivitätswerte, wenn sie ein rotes Shirt trug, gefolgt von Weiß, Blau und Grün. Bei der Frage nach sexuellen Absichten lag die Farbe Rot noch deutlicher vorne, abgeschlagen folgten Blau, Grün und Weiß. Ein evolutionäres Ursignal Rot ist die Balzfarbe vieler Affen und hat beim Menschen seine Wirkung bis heute behalten, egal ob als Lippenstift oder in der Kleidung. Frühere Studien belegten bereits, dass Männer rot gekleideten Frauen gegenüber besonders spendabel sind und dass männliche Autofahrer rot gekleidete Frauen, die trampen, eher mitnehmen. Doch bei der Konkurrenz trifft die Farbe Rot nicht ins Schwarze, denn die Studien zeigten auch, dass Frauen die rot gekleideten Geschlechtsgenossinnen eher links liegen lassen. Vor allem Frauen verbinden Rot mit Unfreundlichkeit, geringer Liebenswürdigkeit und niedriger Intelligenz. Bei Männern gilt: Eine Frau, die von Kopf bis Fuß rot gekleidet ist, wirkt auf Männer wie eine rote Ampel. Am wirksamsten ist es, Rot mit einer anderen Farbe zu kombinieren und kleine Akzente zu setzen.

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Spätestens wenn das Berufsleben hinter einem liegt, bleibt Zeit, das Alter zu genießen. Forscher des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) fanden heraus, welche Faktoren für die emotionale Gesundheit im Alter wichtig sind und möglicherweise vor Altersdepressionen schützen. Zufrieden altern Ein gelassener Umgang mit Chancen, die man im Laufe seines Lebens verpasst hat, spielt eine entscheidende Rolle für die Lebenszufriedenheit im Alter. Bislang war ungeklärt, ob es eine neurobiologische Grundlage dafür gibt, warum manche Menschen gelassener reagieren und somit zufriedener altern als andere.

Eine Forschergruppe um Stefanie Brassen vom Institut für Systemische Neurowissenschaften am UKE ist dieser Frage nachgegangen. In der Untersuchung spielten emotional gesunde junge und ältere Probanden sowie Patienten mit Altersdepression mehrere Durchgänge eines Glücksspiels. Bei diesem erhöht sich mit zunehmenden Risikoverhalten zwar der Gewinn, jedoch auch die Wahrscheinlichkeit zu verlieren. Mithilfe einer funktionellen Kernspintomographie (fMRT) maßen die Forscher, wie sich die Gehirnaktivität der Probanden während des Spiels veränderte. Verpassten Chancen nicht nachtrauern Entscheidend war, dass die Forscher den Studienteilnehmern nach einem Gewinndurchgang mitteilten, wie viel mehr sie hätten gewinnen können, wenn sie in diesem Durchgang mehr riskiert hätten. Junge Probanden sowie ältere depressive Patienten reagierten auf die verpasste Chance mit erhöhtem Risikoverhalten im nächsten Durchgang. Die Bilder des Kernspintomographen zeigten, dass ihr neuronales Belohnungssystem so wenig aktiv war, als wenn sie verloren hätten. Gesunde ältere Menschen reagierten dagegen auf Gewinndurchgänge immer mit einem Aktivitätsanstieg, unabhängig davon, ob sie noch viel mehr hätten gewinnen können oder nicht. Nur ein wirklicher Verlust führte minderte die Aktivität des Belohnungssystems.

Die Ergebnisse zeigen, wie notwendig es ist, sich an die veränderten Lebensumstände im Alter anzupassen, um emotionale Gesundheit zu erhalten und Altersdepressionen vorzubeugen.



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Wer nachts mindestens zweimal oder noch öfter zur Toilette gehen muss, ist möglicherweise gefährdet eine koronare Herzkrankheit (KHK) zu entwickeln. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie aus den USA . Wenn nachts die Blase drückt Häufiger Harndrang in der Nacht ist manchmal ein Warnsignal für bestimmte Beschwerden wie Herzschwäche oder Prostataproblemen. Betroffene sollten sich daher im Zweifel auch von einem Kardiologen untersuchen lassen. Dieser stellt fest, ob die Herzkranzgefäße – im Fachjargon Koronararterien – verengt sind.

„Ablagerungen von Fett und Bindegewebe in den Herzkranzgefäßen führen zu Verengungen oder Verschlüssen der Koronararterien, so dass das Herzmuskelgewebe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird“, erläutert Norbert Smetak, Vorsitzender des Bundesverbands Niedergelassener Kardiologen (BNK). „Das führt bei den Patienten zu mehr oder weniger starken Schmerzen – der so genannten Angina pectoris – zunächst nur bei körperlicher Belastung, später auch in Ruhe. Wenn die Durchblutung gestört ist, sterben Herzmuskelzellen infolge des Sauerstoffmangels oft ab und es kommt zum 19k01|Herzinfarkt.“ Männern über 60 gefährdet US?Forscher haben 2447 Männer im Alter zwischen 40 und 79 Jahren über einen Zeitraum von im Mittel 17 Jahren beobachtet und sie alle zwei Jahre befragt, welche Gesundheitsprobleme bei ihnen neu aufgetreten sind und wie oft in der Nacht sie zur Toilette gehen. Männer, die mehrmals pro Nacht zur Toilette gehen und jünger als 60 Jahre waren, litten später an einer koronaren Herzkrankheit. „Häufige Toilettengänge in der Nacht sollte man als Warnzeichen wahrnehmen und von einem Arzt klären lassen. Neben einer medikamentösen Therapie gegen Arterienverkalkung und deren Ursachen sollten Betroffene typische Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht, falsche Ernährung und Bewegungsmangel so weit wie möglich ausschalten“, empfiehlt Smetak.

Bei den Studienteilnehmern, die älter als 60 Jahre alt waren, war der nächtliche Harndrang ein Hinweis auf eine erhöhte Sterblichkeit: In dieser Altersgruppe war die Sterberate im Vergleich zu blasenstarken Männern um fast 50 Prozent erhöht. „Ab 60 Jahren wird dann ein regelmäßiger Gesundheitscheck beim Arzt umso wichtiger“, betont Smetak.



Redaktion: Apotheken.de
Dicksein hat viele Ursachen: zu viel Essen, falsches Essen und wenig Bewegung. Tatsächlich liegt es aber auch in der Familie. Ob jemand übergewichtig wird, bestimmen zu mehr als 50 Prozent die Erbanlagen. Knapp drei Dutzend Gene, die das Körpergewicht regulieren, sind schon bekannt. Ein Forscherteam der Universität Duisburg-Essen entdeckte zwei neue Erbanlagen. Gewichtige Gene Die Wissenschaftler untersuchten zunächst Fettleibigkeit – die so genannte Adipositas – bei Kindern und Jugendlichen. Dabei flossen genetische Daten von 5.530 adipösen Kindern und Jugendlichen und von 8.318 Normalgewichtigen aus 14 nationalen Studien ein, inklusive der aus Essen. „Es stellte sich heraus, dass die entdeckten Erbanlagen auch bei Erwachsenen dazu führen, dass sie zu viele Kilos auf die Waage bringen“, erklärt Anke Hinney, Molekulargenetikerin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters. Gemeinsam mit ihren Kollegen ist sie den gewichtigen Erbanlagen auf der Spur. Fettpölsterchen für schlechte Zeiten Diese Übergewicht-Gene haben auch Vorteile. Die Natur war schlau, stellt Hinney klar: „Die gefundenen Erbgutvarianten sind in schlechten Zeiten ein deutlicher Überlebensvorteil, da der Körper dank ihnen die wenigen verfügbaren Kalorien gut verwertet.“ Von den Lebensumständen hängt einiges ab. „Man legt erst stark an Gewicht zu, wenn weitere Genvarianten im Spiel sind und wenn äußere Faktoren hinzukommen, etwa hochkalorische Ernährung und mangelnde Bewegung“, meint Hinneys Wissenschaftskollege André Scherag. Therapien gegen Übergewicht verbessern Was haben nun adipöse Menschen davon, dass immer mehr Genvarianten entdeckt werden? „An das Wissen der biologischen Mechanismen knüpfen wir die Hoffnung, Therapien für Menschen mit Übergewicht verbessern zu können“, sagt Professor Hebebrand. Er koordiniert auch das Adipositas-Netz, das das Bundesforschungsministerium fördert. In der Forschung ist es aber wie beim Abnehmen: Es geht in kleinen Schritten vorwärts.



Redaktion: Apotheken.de
Schnarcher stören den Schlaf ihrer Bettnachbarn, doch das Schnarchen schadet ihnen selbst am meisten: Atemstillstände während des Schlafs erhöhen das Risiko für eine Arterienverkalkung. Das berichten Forscher auf der 78. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK). Der Atem setzt aus Ein gefährliches Problem, das viele Schnarchnasen kennen, sind regelmäßige Atemaussetzer während des Schlafs – so genannte Apnoen. Schlafmediziner nennen diese weit verbreitete Form der Schlafstörung obstruktives Schlafapnoe-Syndrom (OSAS). Vor allem übergewichtige Männer zwischen 40 und 65 Jahren sind betroffen. Die oberen Atemwege, darunter der Rachen, geben während des Schlafs für ein paar Sekunden auf und stoppen die Sauerstoffzufuhr. Das Gehirn muss den Schlaf immer wieder unterbrechen, um das Atmen zu erzwingen. Betroffene schlafen daher sehr unruhig und leiden wegen der ständigen Alarmreaktion unter Bluthochdruck und nächtlichen Herzrhythmusstörungen. Gefäße von Schnarchern verkalken Eine Forschergruppe aus Essen, Halle und Moers wertete Daten von insgesamt 1524 Personen zwischen 50 und 80 Jahren aus. Über 22 Prozent hatten schlafbezogene Atemstörungen. Neben Apnoen definierten die Forscher auch einen verringerten Atmungsfluss – in der Fachsprache Hypopnoe – als schlafbezogene Atemstörung. Sie stellten fest, dass deutlich mehr ältere Menschen und mehr Männer betroffen waren. Die Wissenschaftler bestimmten die Menge der Ablagerungen in den Gefäßen der Probanden und sahen, dass sie klar mit den Atemstörungen zusammenhingen: Männern ohne Schnarchproblemen hatten weniger Ablagerungen in ihren Arterien als die Schnarcher. Für die Schnarcher besteht somit ein erhöhtes Arteriosklerose-Risiko.



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Volkskrankheit Demenz: Etwa 1,5 Millionen Menschen leiden in Deutschland an dieser Alterskrankheit. Demenz ist nicht heilbar, doch Therapien helfen, den Zustand der Betroffenen stabil zu halten oder zu verbessern. Zudem lässt sich Demenz vorbeugen. Das meldet das Knappschaftskrankenhaus Püttlingen. Demenz breitet sich aus Die Zahl der Demenzkranken nimmt ungebrochen zu. Von allen demenzkranken Menschen macht die Alzheimer-Demenz etwa 50 Prozent aus. „Ich gehe davon aus, dass sich an diesem Trend aufgrund der steigenden Lebenserwartung und noch fehlender Behandlungsmöglichkeiten in naher Zukunft nichts ändern wird“, so Helmut Jäger, Chefarzt der Neurologie. 2005 lebten in Deutschland 3,7 Millionen 80-jährige und ältere. 2020 werden es 6 Millionen sein, 2050 fast 10 Millionen. Alzheimer vor Ausbruch erkennen Eine gesicherte Diagnose ermöglicht in vielen Fällen den Zustand zu verbessern oder stabil zu halten. Wichtig sind klinische Untersuchungen, bei denen der Arzt die Gedächtnisleistung feststellt. Ein weiteres Instrument sind Kernspinaufnahmen, die zeigen, wie leistungsfähig einzelne Hirnareale sind. Sie machen Stoffwechselstörungen und krankhafte Veränderungen sichtbar. Neu ist eine spezielle Nervenwasseruntersuchung: Dazu bestimmt man die so genannten TAU-Proteine sowie das ß-Angloid. Beide Werte zeigen eine Veranlagung, eine milde Frühform oder eine Alzheimer-Erkrankung an. Auf diese Weise können Nervenärzte die Demenz etwa 8-10 Jahre vor Krankheitsbeginn entdecken. „Wenn wir frühzeitig – noch vor Krankheitsausbruch – die richtige Diagnose stellen, kann es uns gelingen, das Fortschreiten der kognitiven und funktionellen Defizite aufzuhalten“, erklärt Jäger. Geistigen Abbau hinauszögern Wer demenzgefährdet ist, kann einiges tun, um den Ausbruch hinauszuzögern. Rauchen und Alkoholkonsum sollte man möglichst aufgeben. Wichtig sind eine gesunde und ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und Gedächtnistraining. Dabei hilft alles, was das Gehirn aktiv hält: Lesen, Kreuzworträtsel, Sudoku. Spezielle Medikamente für Demenzkranke, die Acetylcholin-Esterase-Hemmer, versorgen das Gehirn mit notwendigen Botenstoffen. Das verbessert vor allem die gedankliche Leistung der Patienten. „Leider ist damit eine Heilung nicht möglich. Aber den fortschreitenden Verlauf der Krankheit können wir so um einige Monate verlangsamen“, erklärt Jäger.



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Hinter den Kopfschmerzen steckt ein Hirntumor und am Stechen in der Brust ist ein Herzfehler schuld: Hypochonder gehen bei körperlichen Beschwerden von dem Schlimmsten aus. Forscher der Goethe Universität in Frankfurt am Main untersuchten, worin sich Menschen mit Krankheitsängsten von anderen Personen unterscheiden. Schmerz überbewertet Hypochondrie ist eine psychische Störung. Die Betroffenen vermuten hinter Schmerzen meist eine schwere Krankheit. Oft schüren sie ihre Ängste, indem sie im Internet nach Informationen suchen und gehen häufiger als andere zum Arzt. Wie viele psychische Erkrankungen hat auch die Hypochondrie soziale Folgen: Außenstehende empfinden Hypochonder als aufmerksamkeitsheischend und wehleidig. Viele Betroffene fühlen sich im Stich gelassen und ziehen sich von Freunden und Familie zurück. Furcht vor schwerer Krankheit Die Frankfurter Wissenschaftler untersuchten in einer Studie, wie sich Menschen mit Krankheitsangst von gesunden Menschen unterscheiden. Bei der Symptom-Beschreibung „Klara hat seit den letzten zwei Wochen starke Kopfschmerzen, die nicht weggehen“, hielt die Gruppe der Hypochonder – im Gegensatz zu der Vergleichsgruppe – einen Hirntumor für die wahrscheinlichste Ursache. Schlug  man ihnen eine Muskelzerrung als Ursache für ein Engegefühl in der Brust vor, hielten sowohl die Gruppe der Hypochonder als auch die Gruppe der gesunden Probanden diese Diagnose für ähnlich wahrscheinlich. Die Wissenschaftler schlossen daraus, dass Menschen mit Krankheitsängsten  Symptome nicht generell fehlbewerten, sondern nur dann, wenn es um schwere Krankheiten geht. Hypochondrie und Angstzustände? Das Forscherteam interessiert sich zudem für die Frage, ob auch Personen mit einer Angststörung dieses Verhalten zeigen. Menschen mit einer Angststörung leiden plötzlich unter Panikattacken, die Schweißausbrüche, Herzklopfen und Schwindel auslösen. Betroffene haben in solchen Situationen häufig Angst zu sterben. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass auch diese Personen die Situation verzerrt wahrnehmen und darum negativ einschätzen.



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Kakao macht stark: Leistungssportler profitieren von den in Kakao enthaltenen Pflanzenstoffen – sie steigern angeblich die Leistung und verbessern die Gefäßfunktion. Dies berichten Wissenschaftler der Universitätskliniken Düsseldorf und Maastrich. Flavonole verbessern Blutfluss Die Forscher untersuchten die Leistung von zwölf Sportlern aus dem Bereichen Radrennen und Triathlon. Die Teilnehmer nahmen sieben Tage lang zweimal täglich einen Kakao-Drink zu sich, der 20 Milligramm Flavonole enthielt. Die Wissenschaftler maßen den Durchmesser der Blutgefäße der Probanden zu Beginn und am Ende der Studie. Sie stellten fest, dass sich der Gefäßdurchmesser von 6,3 auf 8 Prozent erweitert hatte, so dass mehr Blut durch die Gefäße floss. Die Teilnehmer wurden zudem leistungsfähiger. Gesunde Genussmittel Flavonole sind eine Untergruppe der Flavonoide, also 02z75|sekundäre Pflanzenstoffe. Sie sitzen meist in der Schale von Früchten und schützen diese vor schädlichen Einflüssen schützen. Nicht nur Athleten profitieren von der Wirkung des Kakaos: Viele Studien zeigten, dass sekundäre Pflanzenstoffe freie Radikale abwehren und Gefäßkrankheiten und Schlaganfällen vorbeugen. Flavonole kommen vor allem in Rotwein und dunkler Schokolade vor. Ein Glas Wein am Abend oder ein Stückchen Bitterschokolade ist damit gut fürs Herz.

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Rheuma kann man nicht heilen. Die Beschwerden lassen sich jedoch lindern, und das nicht nur mit Medikamenten. Gebieten Sie der Gelenkentzündung mit der richtigen Ernährung Einhalt. Entzündungsfördernd oder -hemmend? Wer von Rheuma spricht, meint meist die Rheumatoide Arthritis, eine entzündliche Gelenkerkrankung, die in jedem Alter auftreten kann. Betroffene haben zunächst Schmerzen in den Fingergelenken, später weitet sich die Entzündung auf den Ellenbogen, die Schulter und das Knie bis in die Hüfte und Halswirbelsäule aus. Hinter der Erkrankung steckt ein fehlgeleitetes Immunsystem, das Gelenkknorpel und Knochen angreift. Die Erkrankungsursache lässt sich nicht beheben. Medikamente und Krankengymnastik lindern jedoch die Beschwerden. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Denn einige Lebensmittel fördern Entzündungen, andere wirken ihnen entgegen. Gute und schlechte Fettsäuren Rheumatiker sollten Nahrungsmittel meiden, die Arachidonsäure enthalten – sie verstärken die entzündlichen Prozesse. Vor allem tierische Produkte wie Schweineschmalz, fettreiche Fleischarten und Wurstwaren sowie Butter, Sahne und Käse sind reich an Arachidonsäure.Greifen Sie stattdessen zu reichlich Gemüse, Hülsenfrüchten und Obst – sie sind frei von Arachidonsäure. Eine obst- und gemüsereiche Kost enthält außerdem Antioxidanzien wie Vitamin C und Beta-Karotin. Diese fangen die freien Radikale ab, die bei Entzündungen vermehrt entstehen. Entzündungshemmend wirken die 02z23|Omega-3-Fettsäuren. Sie finden sich in fettreichem Seefisch wie Lachs, Hering und Makrele und in einigen Pflanzenölen, zum Beispiel Raps-, Soja- und Walnussöl. Die Öle sollten täglich auf dem Tisch stehen, der Fisch mindestens zweimal die Woche. Wer keinen Fisch mag, kann auf Fischölkapseln zurückgreifen. Diese sollte man aber nur in Absprache mit dem Arzt einnehmen.



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Sie wollen Ihre Ausdauer oder sportliche Leistung erhöhen? Dann verzichten Sie auf keinen Fall auf Kaffee. Kombiniert mit einer kohlenhydratreichen Ernährung vollbringt das koffeinhaltige Getränk wahre Wunder. Das ergab eine Studie der Sheffield Hallam Universität in England. Schneller nach Koffein-Genuss An der englischen Studie nahmen acht trainierte Sportler teil. In drei Fußball-spezifischen Situationen testen die Forscher Beweglichkeit, Dribbling und Schussgenauigkeit der Teilnehmer. Der Abstand zwischen den Tests betrug jeweils sieben Tage. Beim ersten Test bekamen die Sportler vor dem Training eine Flüssigkeit ohne jeglichen Zusatz. Vor dem zweiten Test tranken sie ein Getränk mit Koffein und vor dem letzten Training eine Kombination aus Koffein und Kohlenhydraten. Das Ergebnis: Beim dritten Test verbesserten sich Schnelligkeit und Treffgenauigkeit enorm. Ältere Studien ergaben bereits, dass Koffein die sportliche Leistung für kurze Zeit erhöht. Neu ist jedoch, dass nicht nur die Ausdauer zunimmt, sondern auch Geschick und Leistung. Auch andere Sportarten profitieren „Diese Ergebnisse legen nahe, dass bei Athleten in Mannschaftssportarten, in denen Ausdauer und Geschick wichtige Faktoren sind, die Einnahme eines koffein- und kohlenhydrathaltigen Getränks die Leistung erheblich verbessern kann“, erklärt Studienleiter Mayur Ranchordas. Für Fußballer lohnt sich so ein Powerdrink – zu Spielbeginn und in der Halbzeit.

Redaktion: Apotheken.de
Männer wollen ihre Potenz steigern, Frauen möchten ihr Gewicht reduzieren – aber um jeden Preis? Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt vor Präparaten aus dem Internet oder Erotik-Handel. Diese können Wirkstoffe enthalten, die in Deutschland nicht zugelassen sind, da sie Gesundheitsrisiken mit sich bringen. Verbotene Zusätze Das Internet und zahlreiche Erotik-Shops bieten Nahrungsergänzungsmittel, die die Potenz steigern oder beim Abnehmen helfen sollen. Allerdings deklarieren die Anbieter die Mittel nicht immer ausreichend. „Verbraucher werden in einigen Fällen über die wahre Zusammensetzung der Produkte und ihrer Eigenschaften, einschließlich Risiken, getäuscht“, bemängelt BfR-Präsident Andreas Hensel. Da Nahrungsergänzungsmittel als Lebensmittel gelten, brauchen sie keine Zulassung. Potenzsteigernde Mittel enthalten laut Hersteller rein pflanzliche und natürliche Inhaltsstoffe. Analysen ergaben jedoch, dass sich verschreibungspflichte Wirkstoffe in den Präparaten befinden. Darunter fallen Sildenafil und Tandalafil. Bei Einnahme dieser Arzneimittel kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen wie einem Schlaganfall oder Herzinfarkt kommen. Mittel, die das Gewicht reduzieren, versprechen große Erfolge mit natürlichen Wirkstoffen. Allerdings enthalten die Pillen zusätzlich den nicht mehr zugelassenen Wirkstoff Sibutramin. Er fördert Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei übergewichtigen Personen. Behörden sind auf der Hut Diesen Produkt-Handel zu überwachen ist für die zuständigen Behörden äußerst schwierig. Vor allem die Nahrungsergänzungsmittel, die es im Internet zu kaufen gibt, entziehen sich einer gründlichen Kontrolle, da das Angebot unüberschaubar ist. Deswegen rät das BfR zur Vorsicht beim Kauf von Potenz- und Diätmitteln. Bei Unsicherheiten bezüglich der Wirkstoffe, ist es ratsam, besser auf die Einnahme zu verzichten. Wer medikamentöse Hilfe in Anspruch nehmen muss, sollte sich an einen Arzt wenden, oder in der Apotheke beraten lassen.

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Es ist klein, oval, braun oder weiß und fehlt auf keinem Ostertisch: Das Hühnerei. Aufgrund seines hohen Cholesteringehalts hat es einen schlechten Ruf – zu Unrecht. Zu Unrecht verurteilt Cholesterin ist Baustein einer jeden Körperzelle und die Basis für 20z01|Hormon- und Vitamin-D-Bildung. Da der Körper selbst Cholesterin produziert, muss man es nicht mit der Nahrung aufnehmen. Zu viel kann man trotzdem nicht so schnell bekommen. Denn ein körpereigener Mechanismus reguliert den Cholesterinspiegel: Nimmt man Cholesterin aus der Nahrung auf, fährt der Körper seine eigene Cholesterinproduktion runter. Wer also bisher aus Angst vor zu viel Cholesterin auf Eier verzichtet hat, braucht sich zukünftig keine Sorgen machen. Da steckt mehr drin Eier enthalten wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Vitamin A sorgt dafür, dass das Auge elastisch bleibt, sich die Iris gut an Helligkeit und Dunkelheit anpasst und wir nachts besser sehen. Vitamin B ist gut für die Funktion der Nervenzellen und die Zellatmung. Die Mineralstoffe Kalzium, Phosphor und Kalium stärken Zähne und Knochen. In Eiern steckt zudem viel Eiweiß, das der Mensch zu 100 Prozent verwerten kann. Darunter Tryptophan – eine Aminosäure, die der Körper benötigt, um das Glückshormon Serotonin zu bilden. Trotzdem sollte man nicht zu viele Eier essen, da sie einen hohen Fettanteil haben. Die Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt zwei bis drei Hühnereier in der Woche. Braun oder weiß? Welche Farbe ein Ei besitzt, hat nichts mit dem Federkleid des Huhns zu tun, sondern mit dessen Ohrscheiben. Braune und weiße Eier unterscheiden sich auch nicht in ihrer Zusammensetzung. Zum Färben für die bunten Ostereier eignen sich Eier mit weißer Schale: Die Farben kommen darauf besser zur Geltung.



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